Die weltweit engste Zahnradbahn-Kurve ist nach rund 130 Jahren seit April 2018 Geschichte. Mit dem Ruckhalden-Tunnel zwischen St. Gallen Bahnhof und St. Gallen Riethüsli haben die Appenzeller Bahnen eine neue, für die Reisenden komfortablere Streckenführung gelegt. Auf der freigewordenen Fläche am Ruckhaldenhang entsteht in den nächsten Jahren eine Wohnüberbauung für rund 600 Personen.

Der Heimatschutz SG /AI und die Stadt wollen die Zahnradkurve behalten

Die Sektion des Heimatschutzes St. Gallen / Appenzell Innerrhoden setzt sich für den Erhalt der historisch bedeutenden Zahnradkurve ein und hat sich mit seinem Anliegen an die Stadt gewandt. Mit Erfolg: Die Stadt hat entschieden, 88 Meter der Kurve zu behalten (siehe St. Gallen behält die Kurve).
In welcher Form die Kurve in das Wohnquartier integriert werden soll, ob als Veloweg oder als Kunst am Bau (siehe Der Rank als Kunstobjekt) ist noch offen. Bis dahin werden die bereits abmontierten Gleise zwischengelagert.

Die Zeiten, als ein Bähnli über die Ruckhalde ruckelte, sind jedoch definitiv vorbei. Für all jene, die sich ein Stück Eisenbahngeschichte sichern möchten: An der Eröffnung des Ruckhalden-Tunnels im Oktober 2018 bieten die Appenzeller Bahnen Teile der Zahnstange zum Kauf an.

 

Kontakt bei Rückfragen

Heimatschutz St. Gallen / Appenzell I.Rh. 
Geschäftsstelle, info@heimatschutz-sgai.ch  

 

«Wir möchten die engsten 88 Meter in die neue Wohnüberbauung integrieren»
 Maria Pappa, Stadträtin St. Gallens, Regionaljournal Ostschweiz, (06.04.2018)

Audio Regionaljournal Ostschweiz: Der Rank als Kunstobjekt (06.04.2018)
Audio SRF 1: Mitnehmen, nicht wegbaggern (15.12.2017)

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